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Die Fütterei

Ich bin Petra. Und ich frage so lange nach, bis ich es verstanden habe.

Ich lebe mit meiner Familie, Pferden, Katzen und Hunden auf einem Hof am Rand des Fichtelgebirges. Tiere sind bei uns kein Hobby, das man abends weglegt. Sie sind der Rahmen, in dem unser Leben stattfindet. Und genau deshalb hat mich die Frage, was eigentlich in ihrem Napf landet, irgendwann nicht mehr losgelassen.

Petra kniet auf einer Wiese im Morgenlicht neben ihrem Pferd und lächelt
Zuhause auf dem Hof. Hier ist die Fütterei entstanden.

Filou, und warum ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen

Filou kam aus dem Tierheim. Struppiges Fell, juckende Haut, Magenprobleme, Grasfressen, ständiges Pfotenlecken, und dieser Geruch, den man nicht wegbadet. Ich habe gemacht, was man macht: Tierarzt, empfohlenes Futter, teures Futter, noch teureres Futter. Am Anfang wurde es jedes Mal ein bisschen besser. Und dann kratzte er wieder.

Irgendwann saß ich abends mit einer Packung in der Hand am Küchentisch und habe die Zutatenliste gelesen. Richtig gelesen, Wort für Wort. Und ich habe gemerkt, dass ich sie nicht verstehe. Ich, die beruflich jahrelang Texte auseinandergenommen hat, stand vor dieser Liste wie vor einer Fremdsprache. Das war der Moment, an dem ich beschlossen habe, diese Sprache zu lernen.

Ein paar Wochen nach der Umstellung auf ein Futter, das ich endlich verstanden habe, war Filou ein anderer Hund. Das Fell glänzte, das Kratzen hörte auf, das Pfotenlecken auch. Er lag entspannt auf der Terrasse, und ich habe zum ersten Mal seit Monaten nicht mehr auf ihn geschaut, um zu prüfen, ob etwas nicht stimmt. Ich habe einfach nur geschaut.

Warum ich so hartnäckig bin

Ich war lange Rundfunkjournalistin. Der Beruf hat mir eine Angewohnheit dagelassen, die ich nicht mehr loswerde: Ich gebe mich nicht mit der ersten Antwort zufrieden. Wenn mir jemand sagt, dieses Futter sei hochwertig, will ich wissen, woran man das erkennt. Wenn auf der Packung „mit Huhn" steht, will ich wissen, wie viel Huhn. Und wenn die Antwort „das steht da nicht" lautet, ist das für mich keine Sackgasse, sondern der Anfang.

Aus meiner Arbeit mit Pferden kommt die zweite Hälfte: der Blick auf das ganze Tier statt auf das einzelne Symptom. Ein Hund, der sich kratzt, hat selten ein Hautproblem. Er hat meistens ein Problem, das sich an der Haut zeigt. Der Unterschied klingt klein. Er ändert alles daran, wo man anfängt zu suchen.

Wie ich arbeite

Ich nenne mich Futterstrategin, weil ich kein Produkt empfehle, sondern einen Weg suche. Dafür schaue ich mir deinen Hund an, dich und euren Alltag. Was fütterst du gerade, was hast du schon probiert, was hat sich verändert und was nicht.

  • Ein Fahrplan, kein Produkt

    Daraus wird ein Weg, der zu genau diesem Hund passt. Nicht die eine Lösung für alle, denn die gibt es nicht.

  • Immer mit dem Warum

    Wer versteht, weshalb er etwas tut, setzt es besser um und bleibt dabei. Anweisungen ohne Erklärung gibt es bei mir nicht.

  • Keine Missionarin

    Weder für Barf noch für Trockenfutter. Dieser Glaubenskrieg hat schon genug Hundehalterinnen verunsichert. Wir schauen, was zu euch passt.

REiCO und ich

Ich arbeite mit REiCO, weil ich davon überzeugt bin. Ich bin dort Partnerin und verdiene daran, wenn du über mich bestellst. Das sage ich dir lieber jetzt als auf Nachfrage. Und ich sage dir genauso, wenn etwas anderes für deinen Hund besser passt, ob ein anderes Futter, ein einzelnes Kraut oder eine Pflegeempfehlung, an der ich nichts verdiene. Dein Hund geht vor. Die Beratung kostet dich nichts, und ein Gespräch verpflichtet dich zu gar nichts.

Wenn du magst

Schreib mir, was bei deinem Hund los ist. Oder schick mir ein Foto von der Packung, die gerade bei dir im Schrank steht. Dann schauen wir gemeinsam drauf.

Schreib mir